Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 01.09.2026 Herkunft: Website
Die Dicke des Verbundglases ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von Sicherheitsglas für Architekturprojekte. Die richtige Glaskonfiguration beeinflusst nicht nur die Sicherheitsleistung, sondern auch strukturelle Anforderungen, Schalldämmung, Haltbarkeit und die allgemeine Projekteignung. Im Gegensatz zu monolithischem Glas wird Verbundglas durch die Verbindung von zwei oder mehr Glasschichten mit einer Zwischenschicht hergestellt, üblicherweise PVB (Polyvinylbutyral), EVA (Ethylenvinylacetat) oder SGP (SentryGlas®). Die endgültige Leistung hängt von der Kombination aus Glasdicke, Zwischenschichtdicke und Anwendungsanforderungen ab.
Daher erklärt dieser Artikel, wie die Dicke von Verbundglas berechnet wird und wie man die richtige Konfiguration für verschiedene Anwendungen auswählt, um Architekten, Bauunternehmern und Käufern dabei zu helfen, fundiertere Entscheidungen bei der Spezifikation von Verbundglas zu treffen.
Grundstruktur von Verbundglas
Unter der Verbundglasdicke versteht man die Gesamtdicke des kompletten Glasaufbaus, einschließlich der Glasschichten und der Zwischenschicht.
Die Grundstruktur ist:
Glasschicht + Zwischenschicht + Glasschicht = Gesamtdicke des Verbundglases
Zum Beispiel:
6,38 mm Verbundglas = 3 mm Glas + 0,38 mm PVB-Zwischenschicht + 3 mm Glas
Die Zwischenschicht verbleibt nach der Laminierung zwischen den Glasscheiben und hilft, das Glas bei einem Bruch zusammenzuhalten, während sie gleichzeitig die Sicherheit, die akustische Leistung und andere funktionelle Eigenschaften verbessert.
Bei der Spezifikation von Verbundglas reicht die Gesamtdicke allein nicht aus. Der Glastyp, die Zwischenschichtdicke, die Glasgröße und die Installationsbedingungen sollten alle berücksichtigt werden.
Architektur-Verbundglas ist in verschiedenen Dickenkombinationen erhältlich, um unterschiedlichen Sicherheits- und Leistungsanforderungen gerecht zu werden. Die folgenden Konfigurationen werden üblicherweise in Gebäudeanwendungen verwendet:
Stärke des Verbundglases |
Typische Struktur |
Allgemeine Anwendungen |
|---|---|---|
6,38 mm |
3 mm + 0,38 mm PVB + 3 mm |
Innentrennwände, Türen, allgemeine Sicherheitsverglasung |
8,76 mm |
4 mm + 0,76 mm PVB + 4 mm |
Balustraden, Türen, Gewerbe- und Wohnverglasungen |
10,76 mm |
5 mm + 0,76 mm PVB + 5 mm |
Höhere Sicherheitsanforderungen, akustische Anwendungen, größere Verglasungsflächen |
11,52 mm |
6 mm + 0,76 mm PVB + 6 mm |
Außenverglasung, Fassaden, Gewerbeprojekte |
13,52 mm |
6 mm + 1,52 mm PVB + 6 mm |
Erhöhte Sicherheit, akustische Leistung, anspruchsvolle Anwendungen |
17,52 mm und mehr |
Mehrere Glasschichten mit dickeren Zwischenschichten |
Strukturverglasung, große Paneele, besondere Architekturprojekte |
Als Hersteller von Verbundglas Reach Building unterstützt maßgeschneiderte Glaskonfigurationen basierend auf unterschiedlichen Projektanforderungen, einschließlich Glasdicke, Zwischenschichtoptionen und Anwendungsbedingungen.
Die geeignete Verbundglasdicke hängt von der Anwendung, der Glasgröße, der Trägerbeschaffenheit und der erforderlichen Sicherheitsleistung ab. Die folgenden Konfigurationen stellen häufig verwendete Optionen für Architekturprojekte dar, wobei die endgültige Spezifikation immer entsprechend den Projektanforderungen und lokalen Standards bestätigt werden sollte.
Für Balkongeländer und Glasbalustraden wird häufig Verbundglas gewählt, da die Zwischenschicht dazu beiträgt, zerbrochenes Glas zurückzuhalten und die Paneelintegrität nach dem Bruch aufrechtzuerhalten.
Zu den gängigen Dickenoptionen gehören:
8,76 mm Verbundglas (4 mm + 0,76 mm PVB + 4 mm).
Geeignet für viele gerahmte Balkongeländeranwendungen und allgemeine Wohnprojekte.
10,76 mm Verbundglas (5 mm + 0,76 mm PVB + 5 mm).
Wird häufig verwendet, wenn eine höhere Festigkeit oder größere Glasscheiben erforderlich sind.
13,52 mm Verbundglas (6 mm + 1,52 mm PVB + 6 mm).
Wird oft für höhere Sicherheitsanforderungen, größere Panels oder anspruchsvolle kommerzielle Anwendungen ausgewählt.
Da jedes Projekt unterschiedliche Panelgrößen, Installationsmethoden und Leistungsanforderungen hat, kann die ideale Verbundglaskonfiguration entsprechend variieren. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Glaslieferanten trägt dazu bei, sicherzustellen, dass die ausgewählte Glasstruktur sowohl den Anwendungsanforderungen als auch den Sicherheitserwartungen entspricht. Reach Building liefert Verbundglaslösungen, die gemäß anerkannten Sicherheitsverglasungsnormen hergestellt werden, darunter ASTM C1172 in Nordamerika und EN 14449 in Europa.
Balkongeländerprojekte erfordern eine sorgfältige Prüfung der Glaskonfiguration, der Installationsmethoden und der geltenden Sicherheitsstandards. Weitere Informationen finden Sie in unserem Leitfaden: Sicherheitsstandards für Glasbalkone: gehärtet vs. Verbundglas erklärt
Da Oberlichter über Personen angebracht werden, wird häufig Verbundglas verwendet, um die Sicherheit nach einem Bruch zu erhöhen.
Zu den typischen Konfigurationen gehören:
8,76 mm–10,76 mm Verbundglas.
Häufig für kleinere Oberlichter und Anwendungen mit mäßigen Belastungsanforderungen.
11,52 mm–13,52 mm Verbundglas.
Wird häufig für größere Oberlichter, Gewerbegebäude oder Projekte ausgewählt, die eine höhere Sicherheitsleistung erfordern.
Bei größeren Spannweiten, exponierten Standorten oder besonderen Belastungsbedingungen können dickere Verbundglaskombinationen erforderlich sein.
Wichtige Auswahlfaktoren sind:
Glasspannweite und Abmessungen
Wind- und Wetterbedingungen
Stützstruktur
Anforderungen an die Schlagfestigkeit
Bei Außenfassaden wird die Dicke des Verbundglases in der Regel durch die strukturelle Leistung, die Glasgröße und die Gebäudeanforderungen bestimmt.
Zu den gängigen Konfigurationen gehören:
11,52 mm Verbundglas (6 mm + 0,76 mm PVB + 6 mm).
Wird häufig für allgemeine kommerzielle Verglasungsanwendungen verwendet.
13,52 mm Verbundglas (6 mm + 1,52 mm PVB + 6 mm)
Geeignet für Anwendungen, die erhöhte Sicherheit, akustische Leistung oder größere Glasscheiben erfordern.
17,52 mm und höher.
Wird für größere Paneele, höhere strukturelle Anforderungen oder spezielle architektonische Designs verwendet.
Bei Vorhangfassadensystemen wird häufig auch Verbundglas kombiniert Isolierglaseinheiten (IGU) und Low-E-Beschichtungen zur Verbesserung der Energieeffizienz und des Sonnenschutzes.
Innenanwendungen erfordern normalerweise ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit, Aussehen und akustischer Leistung.
Zu den gängigen Optionen gehören:
6,38 mm starkes Verbundglas.
Geeignet für Innentrennwände, Bürobereiche und Standard-Glastüren.
8,76 mm–10,76 mm Verbundglas.
Häufig für größere Türen, stark frequentierte Bereiche und Anwendungen, die eine verbesserte Haltbarkeit oder Schalldämmung erfordern.
13,52 mm starkes Verbundglas.
Wird für größere rahmenlose Türen, hochwertige Trennwände oder Projekte mit höheren akustischen Anforderungen verwendet.
Die ideale Dicke hängt von der Türgröße, dem Beschlagsystem, der Nutzungshäufigkeit und den Designanforderungen ab.
Nicht unbedingt.
Eine dickere Verbundglasscheibe sorgt nicht automatisch in jeder Situation für eine bessere Leistung. Die endgültige Leistung hängt von der Kombination aus Folgendem ab:
Glasdicke
Glastyp (geglüht, wärmegehärtet oder gehärtet)
Art und Dicke der Zwischenschicht
Installationsbedingungen
Erforderliche Leistungsstandards
Beispielsweise kann eine Erhöhung der Zwischenschichtdicke die Sicherheit und die akustische Leistung verbessern, während eine Erhöhung der Glasdicke die Tragfähigkeit verbessern kann. Die richtige Spezifikation für Verbundglas ist immer ein Gleichgewicht zwischen Leistungsanforderungen, Projektbedingungen und Kostenüberlegungen.
Während die Glasdicke ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von Verbundglas ist, ist die Zwischenschicht eine weitere Schlüsselkomponente, die die Gesamtleistung beeinflusst. Viele Käufer konzentrieren sich nur auf die Glasdicke, aber die Zwischenschicht beeinflusst auch die Gesamtleistung von Verbundglas.
Zum Beispiel:
Eine dickere Glasschicht kann die strukturelle Festigkeit und Belastungsbeständigkeit verbessern.
Eine dickere Zwischenschicht kann die Sicherheit, Schalldämmung und spezifische Leistungsanforderungen verbessern.
Für verschiedene Anwendungen werden üblicherweise unterschiedliche Zwischenschichtdicken verwendet:
Zwischenschichttyp |
Standarddickenbereich |
Kernvorteile |
Am besten beantragt |
|---|---|---|---|
Standard-PVB |
0,38 mm – 0,76 mm |
Kostengünstige Sicherheitsleistung, Glasretention und UV-Schutz |
Rahmentüren, Bürotrennwände, Standard-Sicherheitsverglasung |
Dickeres PVB |
1,14 mm – 1,52 mm+ |
Verbesserter Sicherheitserhalt, akustische Leistung und höhere Leistungsanforderungen |
Gewerbliche Fassaden, Deckenverglasungen, Akustikanwendungen |
SGP (Strukturelle Zwischenschicht) |
0,89 mm – 2,53 mm |
Höhere Steifigkeit und hält Glasscheiben nach dem Bruch aufrecht |
Rahmenlose Balustraden, Glastreppen, Structural-Glazing-Anwendungen |
EVA (dekorative Zwischenschicht) |
0,38 mm – 0,76 mm |
Gute Feuchtigkeitsbeständigkeit und Eignung für dekorative Anwendungen |
Dekoratives Glas, eingebettete Materialien, Spezial-Verbundglas |
Unterschiedliche Zwischenschichtmaterialien bieten je nach Anwendungsanforderungen unterschiedliche Leistungsmerkmale. Erfahren Sie mehr darüber die Unterschiede zwischen SGP- und PVB-Zwischenschichten und wie Sie die richtige Option für Ihr Projekt auswählen.
Daher ist es bei der Auswahl von Verbundglas wichtig, die gesamte Glasstruktur und nicht nur die Gesamtdicke zu bewerten.
Bei der Anforderung eines Angebots für Verbundglas hilft die Bereitstellung vollständiger Projektinformationen den Herstellern dabei, die richtige Spezifikation zu empfehlen.
Zu den wichtigen Informationen gehören:
Geben Sie die beabsichtigte Anwendung an, z. B. Balkongeländer, Vorhangfassaden, Oberlichter, Türen, Trennwände oder andere architektonische Zwecke.
Geben Sie die Glasabmessungen, die Menge und alle kundenspezifischen Scheibenformen an, da größere Glasscheiben im Vergleich zu kleineren Größen in der Regel andere Überlegungen erfordern.
Teilen Sie die Installationsmethode mit, einschließlich der Frage, ob das Glas in einem gerahmten System, einem vierseitig unterstützten System oder einem rahmenlosen System verwendet wird, da die Trägerstruktur die Glasanforderungen beeinflusst.
Berücksichtigen Sie alle erforderlichen Leistungsziele, wie z. B. Sicherheitsanforderungen, akustische Leistung, Windlastbeständigkeit oder Einhaltung lokaler Standards.
Die Auswahl der richtigen Glasspezifikation in der Entwurfsphase ist von entscheidender Bedeutung, um kostspielige Anpassungen später im Projekt zu vermeiden. Durch die frühzeitige Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Glaslieferanten kann sichergestellt werden, dass die ausgewählte Verbundglasstruktur den Sicherheits-, Leistungs- und Installationsanforderungen entspricht.
Reach Building unterstützt Kunden mit Beratung zur Konfiguration von Verbundglas, technischer Koordination und maßgeschneiderten Glaslösungen, um die Projektplanung zu vereinfachen und die Ausführungseffizienz zu verbessern.
Die richtige Verbundglasspezifikation wird durch das Verhältnis zwischen Glasdicke, Zwischenschichtauswahl und den Anforderungen der Anwendung bestimmt. Durch die Berücksichtigung der gesamten Verbundglasstruktur und die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Lieferanten während der Entwurfsphase können Projektteams Spezifikationsrisiken reduzieren und eine passendere Lösung für ihre Gebäudeanforderungen erreichen.
Reach Building bietet maßgeschneiderte Verbundglaslösungen für architektonische Anwendungen und unterstützt verschiedene Glaskonfigurationen, Zwischenschichtoptionen, Größen und Verarbeitungsanforderungen. Unser Team arbeitet mit Projektpartnern zusammen, um bei der Bewertung geeigneter Glaskonstruktionen zu helfen und zuverlässige Lösungen für unterschiedliche Gebäudeanforderungen bereitzustellen. Starten Sie noch heute Ihr Verbundglasprojekt mit Reach Building!
6,38 mm starkes Verbundglas ist eine der am häufigsten verwendeten Optionen für allgemeine Sicherheitsverglasungsanwendungen. Dickere Konfigurationen wie 8,76 mm, 10,76 mm und 13,52 mm werden häufig für Projekte ausgewählt, die ein höheres Sicherheits- oder Leistungsniveau erfordern.
Dickeres Verbundglas kann eine höhere Festigkeit und Leistung bieten, die Sicherheit hängt jedoch von der gesamten Glasstruktur ab, einschließlich Glastyp, Zwischenschichtdicke und Installationsbedingungen.
6,38-mm-Verbundglas wird häufig für Innentrennwände, Türen und allgemeine Sicherheitsverglasungsanwendungen verwendet, bei denen grundlegende Sicherheitsleistungen erforderlich sind.
Die Dicke des Verbundglases wird durch Addition der Dicke der Glasschichten und der Zwischenschicht berechnet.
Beispiel: 5 mm Glas + 0,76 mm PVB + 5 mm Glas = 10,76 mm Verbundglas
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